Björns Reiseblog

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Chile, Nepal, SOA und ein paar Städte

Chile

Februar 18th, 2012

Die ersten zwei Wochen in Chile sind heute vorbei. Angekommen bin ich gut. Nach etwas Verzögerungen in Madrid war ich dann Samstag morgen um zwei endlich in Santiago. Santiago selber ist keine sonderlich spannende Stadt. Es gab nur ein paar ältere Gebäude in der Innenstadt zu sehen und diesen Ausblick von einem Hügel.

Santiago

Santiago

Von Santiago ging es dann nach Puerto Varas, eine touristisch geprägte Stadt mit entsprechender Infrastruktur. Hier habe ich eine Canyoningtour gemacht (leider keine Fotos). Sowas macht man natürlich, um sich wieder wie ein kleiner Junge fühlen zu dürfen. Aus sechs, sieben Metern ins Wasser springen und Wasserfälle runter zu rutschen macht halt einfach Spaß. Am spannensten war das Abseilen aus 40 Metern Höhe in einem Wasserfall. Die ersten Meter frei in der Luft war ich eher etwas angespannt, dann hat es aber angefangen Spaß zu machen.

Die nächsten drei Tage waren unspektakulär, sind für die Anreise nach Patagonien und die Vorbereitungen für die Trekkingtour im Torres del Paine Nationalpark draufgegangen.

Wir waren für fünf Tage im Nationalpark unterwegs. Die klassische Route nennt sich das “W”. Die ist allerdings recht voll mit Trekkern. Aufgrund eines Waldbrandes im Dezember sind außerdem einige Campingplätze nicht geöffnet, so dass sich alle auf den übrigen Plätzen drängen. Wir haben uns daher entschieden, nicht das “W” zu laufen, sondern den Circle, eine nicht so überlaufende Strecke.

Die Tour war großartig. In Patagonien kann man alle möglichen Wetterphänomene in kürzester Zeit erleben. Wir hatten an einem Tag Schnee beim Aufstieg auf einen Paß und vier Stunden später lagen wir im T-Shirt bei 20 Grad und Sonne im Grass. An einigen Stellen gibt es dazu heftigsten Wind, der einen fast umgeschmissen hat. Ich musste mich darauf konzentrieren, stehen zu bleiben und nicht umgeweht zu werden.

So eine Tour ist sprichwörtlich “back to the basic”. Morgens steht man früh auf, meist gegen sieben, kocht sich Wasser für den Kaffee und frühstückt. Gegen neun geht es dann für sechs bis acht Stunden auf Tour. Zwischendurch eine längere Pause um sich ein paar Nudeln auf dem Kocher zu kochen. Abends dann Essen, je nach Verfügbarkeit dazu ein, zwei Bier, ein wenig lesen und dann pennt man auch gegen zehn.

Ist aber großartig. Kein Ablenkung durch Internet und was auch immer. Und es reicht auch völlig aus, zumindest wenn man sich eine tolle Landschaft anschauen kann.

Hier eine kleine Fotoauswahl. Die Fotos lassen sich noch einzeln vergrößert anzeigen.

Packen

Januar 29th, 2012

So eine Weltreise verlangt einiges an Vorbereitung, die in den meisten Fällen aber auch Spaß macht. Ich habe hunderte Stunden damit verbracht, Flugrouten zu recherchieren, Blogs zu lesen, Ausrüstungsgegenstände zu vergleichen, Impfungen machen zu lassen. Dazu habe ich mir dann tausende Stunden ausgemalt, was ich sehen und erleben werde. Das hat wirklich Spaß gemacht. Einziger Haken an der Sache ist, dass die Reise mit jedem Gedanken und jedem Gepäckstück realer und damit die Ungeduld beim Warten auf Tag X immer größer wird.

Recht speziell ist das Gepäck. Hier habe ich mir den Kopf zerbrochen, um mit möglichst wenig loszufahren. Also Gewicht und Volumen zu sparen. Viele gute Gedanken sind im Ergebnis also weniger Gepäck.

Das kommt mit:

Klamotten und Alles was mit muss

Klamotten und Alles was mit muss

Meine Kollegen denken vermutlich gerade an meinen Schreibtisch, der immer ähnlich aufgeräumt und strukturiert aussieht. Die Kühltasche und das Zelt links neben dem Sofa bleiben übrigens hier.

Das ganze ordentlich! verpackt sieht dann so aus:

Rucksack gepackt

Rucksack gepackt

Zusammen sind das gerade einmal 17 Kilo. 13 davon wiegt der große Rucksack. Das finde ich schon super, hatte mit mehr gerechnet. Alleine der Rucksack selber und die Wanderstiefel wiegen zusammen gut vier Kilo.

Route

Januar 29th, 2012

Meine aktuell geplante Route. Näheres dazu rechts unter “Route”

Vorbereitungen

Januar 22nd, 2012
Mein erster Blogeintrag. Und wie soll es anders sein, geht es hier um die Vorbereitungen und im speziellen ums Gepäck für meine geplante Weltreise.

Das wichtigste ist klar der Rucksack, immerhin Kleiderschrank für die nächsten Monate. Also habe ich mir zuerst überlegt, was so mit muss, um mich dann für einen geeigneten Rucksack zu entscheiden.

Die beiden wichtigsten Dinge:

bong

und

astra kiste

Passt beides in einen 50 Liter Rucksack, dann allerdings nichs Anderes. Gut, oder auch nicht gut.  Bong und Bier sind schon wichtig, aber so ganz ohne Klamotten ist auch scheisse.

Habe dann nochmal nachgedacht und mir ist eingefallen, dass das mit der Bong vielleicht Pobleme mit überkorrekten Zöllnern geben könnte. Bong bleibt also hier.

Gerüchteweise habe ich dann noch gehört, dass es in anderen Ländern
auch Bier gibt. Sicher nicht so lecker, für so eine Reise nimmt man aber gerne ein paar Kompromisse in Kauf.

Jetzt mal ernsthaft. Ich  habe mir in den letzten sechs Monten verdammt viel Gedanken um meine Ausrüstung gemacht. Jetzt, ein paar Tage vor der Abreise, habe ich das Gefühl, dass das alles nicht so wichtig ist. Klar braucht man einen guten Rucksack, gute Schuhe und auch ansonsten eine halbwegs durchdachte Ausrüstung. Aber ob es jetzt Funktionsshirts werden oder Baumwollshirts, eine oder zwei Fleecejacken, Jeans oder keine Jeans usw, es wird schon passen.  Sicher ist, dass irgendein Teil falsch oder über ist und mir dafür was anderes fehlt. Dank Kreditkarte wird das aber auch in Südamerika oder Asien lösbar sein.